Oder: Warum weniger manchmal alles ist.
Stillstand ist ja eigentlich nichts, womit man gerne angibt. Es klingt nach Warten, Hängenbleiben, nach diesem inneren Seufzer „Eigentlich wollte ich doch…“. In meinem Jahresrückblick 2025 erkenne ich davon reichlich. Nicht als freiwilliges Sabbatical, sondern als unfreiwillige Vollbremsung – und ja, zum zweiten Mal in Folge 🫣 Ein Jahr, das mir sehr deutlich meine Belastungsgrenzen gezeigt hat – und noch deutlicher, was passiert, wenn man sie zu lange ignoriert.
Und doch: Aus genau diesem Stillstand ist mehr entstanden, als ich Anfang des Jahres für möglich gehalten hätte. Nicht „höher – schneller – weiter“, sondern ehrlich, direkt und echt. Dinge haben sich sortiert, Prioritäten verschoben, Entscheidungen sind klarer geworden. Ich habe weniger gemacht, aber viel mehr verstanden – über meinen Körper, über Arbeit, über mein eigenes Tempo. Mein ursprüngliches Jahresmotto: „Fokus“. Darüber kann ich im Rückblick nur schmunzeln. Treffender wären wohl Wörter wie „Klärung“, „Sortierung“ oder „Balance finden“.
Dieser Rückblick ist kein Best-of und schon gar keine Hochglanz-Erfolgsgeschichte. Sondern ein ehrlicher Blick auf ein Jahr, das mich ausgebremst hat – und mir dafür etwas geschenkt hat, das ich mir vermutlich selbst nie erlaubt hätte: Zeit und Klarheit.
(Und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz ich auf mich bin, dass diese schon der 3. Jahresrückblick in Folge ist, den ich während der Challenge mit der großartigen Judith Peters zusammen schreibe 🫶)
Rückblick – Habe ich meine 2025-Ziele erreicht?
Ich nenne es mal eine „durchwachsene“ Bilanz 😉 Aber mach dir gerne selbst ein Bild davon, was ich mir für 2025 vorgenommen hatte und wie es dann gekommen ist:
- Konzerte besuchen → gerade im Kalender nachgeschaut: es waren insgesamt 6 musikalische Events in diesem Jahr. ✅ Das ist ganz schön ordentlich. Und: für nächstes Jahr steht auch schon ein „life goal“-Konzert im Kalender 🎶
- regelmäßige Kreativ-Zeit – auch ohne einen Zweck oder ein Ziel, nur für mich → Naaah… leider eher weniger 🤨 Ich wollte ja schon gerne meine Stifte in die Hand nehmen und etwas Schönes für das Auge kreieren… Dafür habe ich aber jetzt eine neue Website gebaut. Definiere „Kreativ-Zeit“ 😉
- Urlaub in Dänemark → YES ✅…und es war einfach nur großartig! (Weiter unten findest du ein paar Fotos.)
- „kluges“ Kapital aufbauen – „Humankapital“ mit Weiterbildungen, Rentenlücke füllen mit ETFs, Sparziele definieren für aktuelle Projekte → Ich denke, das hat geklappt. Hab mein Online-Depot für ETFs eröffnet und einen Sparplan angelegt. Und eine weitere Fortbildung für den Aufbau meines Coaching-Business habe ich auch gebucht (und arbeite mich gerade rein). Ich bin zufrieden! ✅
- regelmäßig das Meer besuchen → Das hat eher so mittel geklappt 🤨 Obwohl sie nur eine Stunde von hier entfernt ist, hab ich die Nordsee dieses Jahr kaum gesehen. Auch der Plan, mit dem Hund öfter mal zum Hundestrand zu fahren, hat nicht geklappt. Nur im Urlaub in Dänemark haben wir die volle Meer-Dröhnung mitgenommen. Ok, verstanden – bleibt ein Ziel für das kommende Jahr.
- lesen, lesen, lesen, lesen, lesen… → Der Wille war da. 😣 Schließlich habe ich mir zu Weihnachten 2024 viele Bücher gewünscht, und das Christkind hat auch „geliefert“. Aber scheinbar war dies kein Lese-Jahr. Zu dem Wenigen, das ich gelesen habe, gibt es später in diesem Artikel auch eine Rezension
- Mein Wort des Jahres 2025 ist: „Fokus“ (→ denn: „Where focus goes, energy flows“) → Ha ha… 🫣 Das ist rückblickend lustig und ein totaler „Flopp“. Aber das hatte ich ja in der Einleitung schon erwähnt.
Diese Themen haben mein 2025 geprägt
Funktionieren war dieses Jahr schon wieder keine Option
2025 war für mich das Jahr, in dem ich wiedermal sehr gründlich gelernt habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet. (Spoiler: Das nimmt man sich nicht einfach vor. Das passiert einfach.) Nach dem Unfall im Sommer 2024 bestimmte mein schmerzendes Bein weiterhin mein Leben. Was ich eigentlich vorhatte: „Wiedereinstieg“ in den Job, langsames Hochfahren, wieder mehr Alltag.
Dass der Heilungsprozess nach dem Bruch noch länger dauert, war mir wohl klar. Aber dass dieses Jahr dann noch so viele medizinische Zwischenstationen hatte, war einfach extrem anstrengend: Wiedereingliederung, Rückschritte, viele Meinungen, erneute Krankschreibung, zweite Operation, Reha. Viel Liegen, viel Warten, viel Zeit zum Nachdenken. Boah… Und zwischendurch immer wieder diese Momente, in denen ich diesen Zustand akzeptieren musste, der sich nicht beschleunigen ließ, egal wie sehr ich mich anstrengte.
Das Herausfordernde war dabei nicht nur der körperliche Schmerz, sondern das Gefühl, Teil eines Systems zu sein, das mich eher verwaltet als begleitet. Amtsarzt-Termine, verschiedene Gutachten, widersprüchliche Einschätzungen, Ärzte und Einrichtungen, die über meine Grenzen gegangen sind – Entscheidungen, die über mich getroffen wurden, obwohl ich mitten drin steckte. Ich habe mich oft ohnmächtig und fremdbestimmt gefühlt. Und gleichzeitig musste ich diese Realität akzeptieren Gesundheit ist kein Projekt. Sie lässt sich nicht beschleunigen, nicht verhandeln, nicht „mal eben durchziehen“. (Happy-Ending-Spoiler: Zum Glück habe ich letztlich einen tollen Operateur gefunden, dem ich vertrauen konnte und der mir hoffentlich final geholfen hat.)
Was 2025 mir damit ziemlich unmissverständlich beigebracht hat: Funktionieren ist kein Lebensziel, Stabilität schon eher. Ich habe gelernt, meine Grenzen sehr ernst zu nehmen, und sie nicht nur zu erkennen – auch dann, wenn das unbequem ist. Auch wenn das bedeutet, langsamer zu sein als geplant. Vielleicht war 2025 kein spektakuläres Jahr. Aber eines, das mein Fundament neu sortiert hat.



Nebenbei selbständig – hauptsächlich neugierig
2025 habe ich etwas Neues begonnen. Ok, eigentlich schon Ende 2024. Aber dieses Jahr konnte ich es abschließen und damit durchstarten – im Mai hielt ich mein Zertifikat in der Hand. Ich hatte meine Ausbildung zur zertifizierten systemischen Coach abgeschlossen. Kein Konfetti, keine Party, kein Feuerwerk, aber ein sehr, sehr stolzes Gefühl und die innere Einstellung „Okay, dann mal los!“ Ich habe angefangen, mit „echten“ Menschen zu arbeiten, an echten Themen. Die ersten Feedbacks haben mir totalen Rückenwind gegeben, die inneren Zweifel wurden immer kleiner. Was für ein mega toller Job, wenn man Menschen dabei begleiten darf, ihre Themen zu verstehen und aufzulösen.
Die ersten Coachings vor Ort und online, erste bezahlende KundInnen und diese besondere Mischung aus Euphorie und Realismus, die jede kennt, die plötzlich ihre eigenen Angebote in die Welt bringt. Das war alle sooo aufregend 🤩 Ich habe Workshops konzipiert, neue Formate ausprobiert und mich vorsichtig sichtbar gemacht. Immer mit dem klaren Fokus, dass Beraten und Begleiten meine Leidenschaft sind. In meinem Job in der Schule, wie jetzt auch im Coaching.
Was ich durch mein Coaching-Business gelernt habe: Coaching ist nicht nur Gespräche führen, sondern auch mutig sagen „Das biete ich an, so hilft es dir und das ist es wert“. Und dann aushalten, was passiert – oder eben nicht. 2025 war für mich kein Jahr der großen Sprünge, sondern eines der ersten Schritte. Und die fühlen sich überraschend richtig an.


Stillstand war mein produktivster Zustand
Wenn man plötzlich gezwungen ist, langsamer zu sein, passieren zwei Dinge: Entweder man wird unruhig – oder kreativ. 2025 hat mich ziemlich eindeutig in die zweite Kategorie geschubst. Dadurch, dass ich nach der OP lange das Bein nicht belasten durfte, wurde mein Alltag ruhiger, leerer, übersichtlicher. Keine Termine, keine Verpflichtungen. Stattdessen: Zeit. Und die Frage, was man eigentlich damit anfängt, wenn niemand etwas von einem will.
Ich habe diese Phase genutzt, um aufzubauen statt abzuarbeiten. Ganz konkret: meine eigene, neue Website, von Grund auf. Technik, Inhalte, Struktur – alles selbst gemacht. Ich hoffte, dass das so schwer nicht sein könne, wenn man nur genug Tutorials schaut 😉 Da steckte gar nicht so sehr Ehrgeiz dahinter, als vielmehr Neugier. Ich bin ein Learning-Junkie, hatte zahlreiche technische Aha-Momente und die wachsende Erkenntnis, dass man sich mehr zutrauen kann, als man denkt. Daneben habe ich an Ideen, Formaten, meinem Newsletter und Abläufen gearbeitet – ganz ohne Druck und ganz ohne Applaus.
Was ich aus dieser Zeit mitnehme: Stillstand ist oft nur ein anderes Wort für Umlernen. Ich habe mein Tempo überprüft, meine Prioritäten sortiert und gemerkt, dass weniger Außen erstaunlich viel Innen ermöglicht. Produktiv war das allemal – nur eben leiser als gewohnt.
Manchmal ist weniger Bewegung genau das, was es braucht, um sich neu auszurichten.

Raus aus der Komfortzone – rein ins Leben
Es gab in diesem Jahr einige Momente, in denen ich dachte: Okay, das ist jetzt neu. Ich bin dann trotzdem drangeblieben, weil mich bewusst dafür entschieden habe – nicht im Sinne von höher, schneller, weiter, sondern im Sinne von: ausprobieren, obwohl Unsicherheit da ist. Ich habe eine Breathwork-Session gemacht, mich auf Kartenlegen eingelassen, neue Workshop-Formate ausprobiert (z.B. meinen Rauhnächte E-Mail Guide). Weil ich Lust darauf hatte und es ausprobieren wollte. → Ganz viel mehr dazu gibt es im Abschnitt „Das waren meine ‚ersten Male‘ in 2025″ ⤵️
Gleichzeitig habe ich an anderer Stelle bewusst den Fuß vom Gas genommen. Weniger Reisen (z.B. bin ich an Weihnachten nicht mehr von Verwandtschaft zu Verwandtschaft gereist, sondern habe sie einfach zu uns eingeladen), weniger Pflichttermine (z.B. habe ich mich zu meinem Geburtstag in einem Hotel in einer anderen Stadt eingebucht und wir haben uns ein schönes und ruhiges Wochenende gegönnt), öfter Nein sagen. Auch das war eine Form von Komfortzone-Verlassen: Erwartungen nicht erfüllen, sondern Entscheidungen treffen. 2025 hat mir gezeigt, dass Wachstum nicht immer „laut“ oder „prominent“ sein muss. Manchmal reicht es, Dinge zu tun, die man sich früher nicht zugetraut hätte – und andere Dinge ganz bewusst sein zu lassen.
Was ich aus diesem Jahr mitnehme: Wachstum entsteht nicht durch permanente Optimierung, sondern durch mutiges Tun – und genauso mutiges Lassen. Komfortzonen werden nicht nur verlassen, indem man mehr macht, sondern auch, indem man weniger macht. 2025 war voll von kleinen Grenzverschiebungen – nicht spektakulär, aber nachhaltig.
Was 2025 sonst noch los war
Konzert-Erlebnis 1.0 – „Storytelling Piano“ als Überraschung für Mutti und ihre Freundin

Hochzeit 1.0 – Einladung zu einer Winterhochzeit, für die Jungs sogar in Uniform 😍

Birthday Girl – Weil ich eher ungern meinen Geburtstag feiere, sind wir in diesem Jahr in ein Hotel nach Bremerhaven „geflüchtet“, inclusive Birthday Dinner

Familienfeier zum 100. Geburtstag meiner verstorbenen (Lieblings-)Oma „Thresken“ (Theresia) – Für die ganze Familie gab es einen Kilmerstuten, am leckersten mit Schinken oder Käse 🤩 – Traditionen leben…

Auch mittlerweile eine schöne Tradition – Meine Nichte und ich treffen uns ein paar Mal im Jahr zum Kuchen backen (dieses Mal waren es Cupcakes). Nur für uns. So viel wir wollen. Aber weil wir ja nett sind, bekommt der Rest der Familie auch etwas ab 🧁

Traditionen nochmal mehr leben – Wir setzen mit der ganzen Nachbarschaft (zum ersten Mal nach Corona) wieder einen Maibaum und begießen ihn „feucht-fröhlich“ 🍻

Mein liebster Hunde-Freund und mittlerweile ein „alter Mann“ – Mein Hovawart „Hulk“ hat seinen 11. Geburtstag gefeiert 🐾

Hochzeit 2.0 im hohen Norden – dieses Mal ging es anschließend für uns direkt weiter in den Sommerurlaub 😎

Wie heißt das so schön: „Eigentum verpflichtet“ – Aber es macht ja auch Spaß, wenn man zusammen Sachen wegarbeitet, etwas schafft und hinterher zusammen Erfolge feiert ☺️


Handlettering isn’t dead – In diesem Jahr habe ich meinen Fokus vom kreativen und achtsamen Handlettering verschoben auf „Coaching mit kreativem Anker“. Einen letzten Workshop gab es aber in diesem Jahr trotzdem noch – was für ein Spaß 🤩 (Vielleicht sollte ich diese Workshops doch nicht ganz aufgeben???)

Konzert-Erlebnis 3.0 – Das „swinging christmas“ Weihnachtskonzert von Tom Gäbel ist echt Entertainment pur 🎶
(…und ja, Konzert 2.0 habe ich übersprungen – „Visbek rockt“ – dazu gibt es keine „jugendfreien“ Fotos auf meinem Handy 😂)

Konzert-Erlebnis 4.0 – Fast schon traditionell sind wir beim Gala-Abend der „Big Band Bösel„. (Die Tickets für 2026 sind schon bestellt…) Wie großartig eine Laien-Bigband performen kann 🫶

Mein 2025 „in a nutshell“
Darauf bin ich in 2025 stolz und das waren meine besten Erkenntnisse
- Ich habe mich für meine Gesundheit entschieden, auch wenn das bedeutete: wieder langsamer zu werden und Geduld zu üben, wieder Hilfe anzunehmen und unangenehme Entscheidungen (OP, Reha, Pausen) nicht aufzuschieben.
Ich bin drangeblieben, obwohl die Lösung noch nicht in Sicht war. – Ich wusste, dass ich irgendwo Hilfe für mein noch immer schmerzendes Bein finden würde. Also habe ich alle Umwege genommen und unterwegs gelernt, dass Stillstand nicht automatisch Rückschritt heißt (auch wenn es sich manchmal so anfühlt).
Ich bin dabei, meinen Alltag Schritt für Schritt wieder aufzubauen.

- Ich habe Verantwortung für meine persönliche Weiter-Entwicklung übernommen und mir beruflich etwas Neues zugetraut, ausprobiert, gebaut, gelernt – bewusst nebenbei, ohne dabei mein Leben komplett umzukrempeln.
- Ich bin besser geworden im Grenzen setzen, habe Termine abgesagt, Erwartungen enttäuscht (krass schwer als kleine „People Pleaserin“), war nicht mehr immer verfügbar und habe festgestellt: Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Spoiler: sogar ganz gut.
Das waren meine Learnings in 2025
2025 war kein Jahr der großen Durchbrüche. Es war ein Jahr der Klärung, mit vielen Stoppschildern. Manche davon habe ich ignoriert, andere haben mich sehr deutlich ausgebremst. Rückblickend war genau das die Lektion.
- Mein Körper ist nicht mein Gegner, er „zickt nicht rum“, sondern spricht mit mir. Ziemlich klar sogar. Nur eben nicht in Terminen und To-do-Listen, sondern in Schmerzen und dem freundlichen Hinweis: So bitte nicht weiter. Theoretisch wusste ich, dass ich das besser ernst nehmen sollte… Praktisch hat mich dann 2025 überzeugt.
- Ich halte mehr aus, als ich dachte – aber weniger, als ich mir jahrelang eingeredet habe. Beides zu wissen, ist überraschend entlastend und erleichternd.
Für mich heißt „stark sein“ jetzt also nicht mehr „Augen zu und durch“, sondern „Augen auf und rechtzeitig raus“. Wie schon gesagt: Grenzen setzen fühlt sich dabei selten gut an, sondern meist unbequem, erklärungsbedürftig und manchmal egoistisch. Es lohnt sich aber trotzdem! - Systeme funktionieren selten für den Menschen, der gerade drinsteckt. Als ich auf der Suche nach Hilfe war und mich zu oft nicht ernst genommen fühlte, war das echt frustrierend. Verantwortung wurde gerne weitergereicht, Zuständigkeiten waren unklar, verlässliche und klare Aussagen waren kaum zu bekommen. (Ich spreche hier von Ärzten, Ämtern und Behörden.)
Meine „Überlebensstrategie“, die ich daraus für mich abgeleitet habe: mich maximal informieren, nachfragen (auch mehrfach, auch persistierend ), mich selbst ernst nehmen – Selbst Verantwortung übernehmen, auch (oder gerade), wenn das anstrengend ist. - Meine wichtigste Erkenntnis 2025: Ich muss nicht alles sofort und gleichzeitig lösen. Klarheit, meine eigenen Richtung finden und Vertrauen entstehen, wenn ich Entscheidungen Schritt für Schritt treffe – und manchmal entstehen sie auch einfach durchs Liegenlassen.
Das waren meine „ersten Male“ in 2025
- mein erstes Insta-Live zum Thema „Jahresmotto“ – diese Funktion habe ich aber leider mittlerweile nicht mehr, weil man dafür neuerdings 1000 Follower braucht. Hilfst du mir, ein weiteres Insta-Live machen zu können? → Follow me on Instagram 😉

- mein erstes E-Auto geleast – mehr als glücklich und zufrieden mit meinem „Stromer“. Und dann musste ich erstmal wieder neu lernen, dem Gefühl zu vertrauen, ein zuverlässiges Auto zu haben 😅

- erste Coachings, offline und online – große, große, größte Aufregung. Aber turns out: Ich kann das! Es macht mir wahnsinnig viel Freude! Und ich bin richtig gut darin!
- mein erstes (gebrauchtes) E-Bike gekauft – Ob und wie viel ich es nutzen werde? Keine Ahnung – Fakt ist: ohne „E“ fahre ich garantiert noch weniger, weil meine „Lebens-Fahrradfahr-Zeit“ eigentlich schon lange voll ist 🚲
- mein erstes MRT – Zwar „nur“ vom Knöchel, aber trotzdem ganz schön gruselig in dem kalten, lauten Apparat. Immerhin hat es mich in meiner Ursachenforschung erheblich nach vorne gebracht, warum die Schmerzen nicht weniger wurden.
- im dritten Anlauf, endlich: mein erster Dänemark-Urlaub – mit unglaublich schönen Stationen (Skagen, Romo & Co – ein paar Fotos werde ich euch nicht ersparen) 📸
(Der erste Versuch war während Corona, und über den zweiten im letzten Jahr spreche ich lieber nicht… 🧑🦽🫣)








- selber meine neue Homepage aufgesetzt, mit Newsletter, Freebie und Blog – und sehr stolz auf mich, dass ich das alles hinbekommen habe (YouTube-Tutorials machen’s möglich 😅)
- meine erste (und garantiert dort letzte) Reha angetreten – Ach, das war alles so konfus und hat einen mehr als schalen Beigeschmack behalten. Die Therapeuten waren großartig 🫶, aber die Einrichtung mit ihrer Verwaltung sind einfach 👎👎👎 (Fragt mich also besser nicht nach einer Rezension…)
- eine PV-Anlage auf’s Dach installiert und zum ersten Mal das E-Auto mit Strom vom eigenen Dach getankt – das macht das Ganze irgendwie noch spannender…
- meine erste Kakao-Zeremonie und meine erste Breathwork-Session (mit Breathermans) – eine unfassbar krasse und tiefe Erfahrung. Die nächste Session für 2026 ist schon gebucht 🥳

Diese Bücher habe ich 2025 gelesen
Ich habe ja schon erwähnt, dass 2025 echt kein gutes „Lese-Jahr“ für mich war. Deswegen geht das hier jetzt ganz schnell 🫣 (Maximal sind 5 ⭐ erreichbar.)
- „Die Sonne in dir“ von Vanessa Göcking ⭐⭐⭐ 1/2
Nette Erzählung mit vielen Methoden, wie man sich einen schönen Alltag erschaffen kann. Hat man aber alles schon mal gehört… - „Schenk dir das Leben, von dem du träumst“ von Katharina Tempel ⭐⭐⭐
Positive Psychologie als Grundlage für ein glückliches Leben. Die kleinen Übungen und vielen Testimonials machen es ganz gut greifbar. Wenn man aber in der Persönlichkeitsentwicklungs-Bubble schon länger zuhause ist: nicht viel Neues. - „Big Magic“ von Elizabeth Gilbert ⭐⭐⭐⭐ 1/2
Diese großartige, intelligente Frau beschreibt das Wesen der Kreativität, dwas dabei hilft, sie zu erhalten, und welche Rolle wir Menschen / unser Ego in der „Zusammenarbeit“ mit kreativen Ideen spielen. Manchmal etwas langatmig, aber mit so vielen brillianten Gedanken darin.
Mein 2025 in Zahlen
In diesem Jahr sind meine Zahlen eher „irreführend“ : Ich habe meinen Business-Fokus verändert, meine Positionierung angepasst. Ich habe eine neue Website gebaut, einen neuen Newsletter gestartet, einen neuen Blog gestartet. Ich halte sie hier trotzdem fest. Und vielleicht sind die Zahlen in diesem Jahr eher ein „Archiv“ für den Rückblick im nächsten Jahr ⚓
[Stand 30.12.2025]
- Instagram-Follower: 812 (+5,8 %) → hier kannst du mir auf Instagram folgen
- veröffentlichte Instagram-Posts: 171 (…weil ich so viele gelöscht habe…)
- Facebook-Follower: 297
- veröffentlichten Blogartikel: 17 (ein paar neue, ein paar von der alten Website „rübergeholt“)
- Anzahl Newsletter-Abonnenten: 38 (seit dem Neustart im Oktober 2025) → hier kannst auch du dich für meinen Newsletter anmelden
- gelaufene Schritte (trotz erneuter OP im Sommer): 2.414.797 (+17 % – wow…)
- gelesene Bücher: 3
- gehörte Podcast-Minuten auf Spotify: 14.420 (~ 240 Stunden = ~ 10 Tage)


Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders oder besser machen möchte
- Ich warte nicht wieder, bis mein Körper die Notbremse zieht. 2026 soll nicht nochmal ein Jahr der Reparaturen werden, sondern eines, in dem ich Signale ernst nehme, bevor ich Termine absagen muss.
- Ich baue mein Coaching weiter auf – selbstbestimmt arbeiten, wie ich es mir wünsche. Ohne Druck und ohne künstliche Dringlichkeit – dafür mit viel Substanz, Spaß am Tun und tollen, echten Begegnungen.
- Ich nehme mir Zeit für mich, ohne das ständig zu begründen oder mich zu rechtfertigen. Zeit zum Nachdenken, zum Aufbauen, für Kreativität, zum Nichtstun.
- Ich probiere weiter neue Dinge aus, die mir gut tun. Ich mute mir mehr zu, teste Neues, allein oder in Gruppen – nicht zur Selbstoptimierung, sondern aus Neugier.
- Ich höre auf, mich an Versionen von mir zu messen, die unter völlig anderen Bedingungen funktioniert haben. 2026 darf sich an der jetzigen Realität orientieren – nicht an alten Maßstäben.
2026 muss kein besseres Jahr werden – nur ein ehrlicheres. Eines, in dem ich meiner Intuition vertraue und mir selbst früher glaube. Erwartungen von außen sind für mich „optional“ 😎
(Dazu passt mein neues Jahresmotto für 2026 – lies dazu mehr am Schluss meines Rückblicks.)
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
„Wir können nicht wählen, was mit uns geschieht – aber wir können wählen, wie wir damit umgehen.“ [Paulo Coelho]
- Ich begleite dich als Frau 40+ dabei, dich und deine Bedürfnisse besser zu verstehen, klare Entscheidungen zu treffen und dein Leben bewusst zu gestalten – mit systemischem Coaching und visuellen Methoden, die Gedanken sichtbar und greifbar machen.
Hier erfährst du alles über meine Coaching-Angebote. Vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch. - Du veranstaltest ein Event und suchst nach einer inspirierende Keynote oder einem Impuls-Vortrag?
Schicke mir gerne eine Anfrage, wenn meine Themen dich ansprechen. - Gerne kannst du mich einladen für Interviews, Podcasts oder für einen Gastartikel auf deinem Blog. Melde dich einfach auf diesem Weg bei mir.
Meine Ziele für 2026
Und wie schon in den letzten Jahren, nach diesem total unvorhersehbaren 2025, zögere ich, mir neue Ziele zu setzen.
Aber angeblich ist dieser schwierige „9-Jahres-Zyklus“ ja jetzt zu ende, und das „Jahr der Schlange“ (2025) wechselt in das „Jahr des Feuerpferdes“ (2026) mit der 1er-Energie eines Neuanfangs (Numerologie). Ok… das war’s mit meinem astrologischen Halbwissen 😉
Nevertheless – ich bin mutig und schreibe meine Ziele einfach mal runter (vielleicht ergänze ich im Laufe der nächsten Tage):
- ein weiteres Tattoo auf meinem Arm – Die Ideen dafür werden so langsam konkret für ein Gesamtbild, damit der Sleeve irgendwann mal mein „Lebenskunstwerk“ wird ⚓
- regelmäßig am Meer die eigenen Akkus auftanken – das Meer vermisst mich ja schließlich genauso wie ich… (Der Punkt hat es also erneut auf die Ziele-Liste geschafft. Auf dass es in 2026 besser klappen möge!) 🌊
- meinen Newsletter auf 100 Abonnenten oder mehr skalieren → falls du regelmäßig von mir hören möchtest und meinen Weg weiter verfolgen willst, kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden
- wöchentliches (Kraft-) Training, um mich körperlich richtig gut aufzustellen – Ende des Jahres möchte ich 11 Liegestütze oder mehr (auf den Zehen) schaffen 💪
- ich versuche es auch nochmal mit lesen-lesen-lesen 📚
- eine Alleine-Urlaubs-Workation machen – jedenfalls für ein paar Tage, natürlich am Meer 💻
- ... to be continued
Mein Motto für 2026: „AUTHENTICITY“ – Echt sein! Ich habe einfach keine Lust mehr auf "Fake", darauf dass meine Grenzen nicht geachtet werden, auf "People Pleasing".
Freunde würden mich vielleicht zitieren mit "Ich bin jetzt in einem Alter, da muss ich nicht mehr...". Also nehme ich mein eigenes Geschwätz mal für mich in Anspruch 😉
Ich möchte so authentisch wie möglich durch's Leben gehen. Nicht egoistisch, aber mir selbst treu. (Das schließt Diplomatie und Kompromisse aber ja nicht aus. "No man is an island"...)
Welches Thema aus meinem Jahresrückblick hat dich am meisten angesprochen? Ich freue mich auf deinen Kommentar unterm Beitrag ⤵️
Falls du Lust hast, meinen Weg weiter zu verfolgen, von meinen Angeboten immer als erstes zu erfahren oder kreative und visuelle Tools für deine Persönlichkeitsentwicklung erhalten möchtest, melde dich gerne hier zu meinem Newsletter an.
Und wenn du auch, so wie ich, im kommenden Jahr authentischer leben möchtest, dich selbst erst nehmen, deine Bedürfnisse erfüllen und dein bestes Leben (40+) leben möchtest – dann kontaktiere mich und wir erarbeiten gemeinsam, wie du von „eigentlich“ zu „endlich ICH“ kommst!
Ich freu drauf mich, von dir zu hören und mit dir in Kontakt zu sein.
Happy New Year – Tina 🍀


Schreibe einen Kommentar